Leser-Feedbacks zum Autoexport Deutschland - Schweiz

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S. Buc. am 09. Dezember 2008:

Ich wohne am Niederrhein nähe der NL-Grenze und habe dort ein Auto gekauft, weil's deutlich preiswerter ist. Nun ist es da, und nicht absehbar bei Kauf werde ich bald in die Schweiz ziehen. Kennen sie jemanden, der sich mit Neuwagenexport von NL nach CH auskennt?

Antwort: Da kann ich leider nicht helfen. Sorry.

Reto Gar. am 25. November 2008:

Ich danke Ihnen für die hilfreiche Dokumentation. Ich habe vergangene Woche ein Wohnmobil in Deutschland gekauft und gemäss Ihrer DOK Schritt für Schritt in die Schweiz importiert. Alles hat tadellos geklappt. Herzlichen Dank.

Eldin Dra. am 27. Oktober 2008:

Ich möchte auch ein Auto aus Deutschland importieren. Habe noch nie Erfahrungen damit gemacht. Kann ich auch als Privatperson die deutsche MwSt. zurückverlangen? Einige Händler haben mir geschrieben, dass das nur für Autohändler geht. Wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir da helfen könnten.

Antwort: Das geht sehr wohl für Privatpersonen. Ich habe wie in der Web-Seite beschrieben den Export ja auch als Privatperson gemacht. Wenn der Händler nicht will, würde ich zu einem anderen gehen. Der Händler verliert ja kein Geld, denn die eingenommene MwSt. muss er auf alle Fälle abgeben. Aber eine MwSt.-Rückerstattung bedetet administrativen Aufwand. Ich habe mir die geplante MwSt.-Rückerestattung schon beim Kauf vom Händler schriftlich bestätigen lassen. Sicher ist sicher.

Kadir Akg. am 14. Oktober 2008:

Herzlichen Dank, dass du so was zusammengestellt hast. Du hast wirklich - so wie ich gelesen habe - super beschrieben.

Hans Boh. am 06. Oktober 2008:

Besten Dank für die prima Anleitung! Wir haben am 1. Okober einen VW T5 SpaceCamper von Darmstadt nach Zürich importiert. Alle Schritte gemäss Anleitung durchgeführt. Alles hat bestens geklappt. Zwei Ergänzungen können für künftige Importe hilfreich sein:

- Die Ausfuhranmeldung 0733 wurde bei uns nicht mehr verwendet. Vielmehr wurde das elektronische MRN-Verfahren angewendet. Dabei informiert das deutsche Grenzzollamt das Binnenzollamt elektronisch über die erfolgte Ausfuhr. Einen Beleg dafür haben wir nicht erhalten. Ab 1.1.2009 wird nur noch dieses Verfahren angewendet.
- Die KFZ-Haftpflichtversicherung für Ausfuhr kann per Internet billiger und einfacher als bei ADAC gekauft werden. Wir haben bei Friedhelm Knippenberg Versicherungmakler gekauft. Hat bestens und rasch geklappt.

Dennis Mor. am 29. September 2008:

Erst mal vielen Dank für die vielen Vorab-Informationen. Meine Frage bezieht sich darauf, dass Dein Beschrieb für ein neu (beim Händler) gekauftes Auto ist. Wenn ich nun privat ein Auto kaufe, wo bekomme ich dann diese Übereinstimmungsbescheinigung etc. her? Kann ich dann mit dem Auto (bisheriges Kennzeichen) einfach an die Grenze zum schweizer Zoll fahren und mich dort mit dem Kaufvertarg melden? Und danach zum entsprechenden Strassenverkehrsamt? Danke für eine kurze Rückantwort.

Antwort: Die Übereinstimmungsbescheinigung bekommst Du vom Hersteller. Ich denke, dass Du mit dem bisherigen Kennzeichen einfach an die Grenze zum schweizer Zoll fahren kannst. Dort zeigst Du den Kaufvertrag. Vor der Untersuchung beim Strassenverkehrsamt musst Du den obligatorischen Abgastest machen und eine schweizer Versicherung abschließen, siehe Beschreibung auf meiner Web-Seite. Wenn Du privat ein Auto ohne MwSt. in Deutschland kaufst, bekommst Du auch keine deutsche MwSt. zurück, musst aber trotzdem alle schweizer Steuern und Zoll-Gebühren zahlen.

Anita Hut. am 29. September 2008:

Bei uns handelt es sich jetzt um keinen Neuwagen. Mich interessiert aber: Wie bekomme ich für dieses Jahr die zuviel in Deutschland gezahlte Kfz-Steuer zurück und wie geschieht die Abmeldung des Autos, wenn man nun schon in der Schweiz wohnt? Wie komme ich wieder an meinen deutschen Führerschein, wenn es vielleicht nach Jahren wieder zurück nach Deutschland geht? Jetzt schon einmal vielen Dank.

Antwort: So einen Fall hatte ich mit unserem zweiten Auto, das wir als Umzugsgut zollfrei in die Schweiz importierten. Ein knappes Jahr lang fuhren wir noch mit einem deutschem Nummernschild in der Schweiz herum (max. 12 Monate sind erlaubt), dann meldeten wir es um. Das kantonale Strassenverkehrsamt informierte meine deutsche Zulassungsstelle über die erfolgte Ummeldung. Die anteilig zuviel bezahlte Kfz-Steuer bekam ich nach einiger Zeit vom Finanzamt (nachdem dies von sich aus nach meiner Bankverbindung fragte) zurückerstattet. Und der deutsche Führerschein? Ich glaube, der wird nach Flensburg geschickt und dort eingelagert. Und vielleicht bekommt man ihn bei einer Rückkehr nach Deutschland wieder, aber sicher weiß ich das nicht.

Nikolaus Kud. am 16. August 2008:

Super Anleitung. Ich habe letzte Woche danach ein Auto in Deutschland gekauft und selber in die CH eingeführt. Alles hat tadellos geklappt und war bis auf Anmeldung in der CH in 2 Tagen über die Bühne. Sehr gut gefallen hat mir, welche Unterlagen werden benötigt, welche bekommt man. Einige Ergänzungen von meiner Seite:

- Blanko Formulare Eur 1 und Ausfuhrbescheinigung gibt es bei der IHK.
- Neben der Ausfuhr gibt es eine Einfuhrbescheinigung. Diese gibt es direkt bei dem schweizer Zoll, der auch beim Ausfüllen hilft.
- Internationales Kennzeichen gibt es direkt beim Strassenverkehrsamt inkl. Versicherungskarte. Ich habe für 30 Tage 120,- € bezahlt.
- Kosten: Hier ist natürlich der aktuelle Umrechnungskurs zu berücksichtigen, der vom schweizer Zoll zugrunde gelegt wird.

Also insgesamt herzlichen Dank - wirklich eine super Sache.

Hermann Wüe. am 13. Mai 2008:

Herzlichen Dank für die informative Internet-Seite. Ist ein deutsches Kontrollschild zwingend oder kann man den Import auch mit einer schweizer Tagesnummer machen?

Antwort: Kann sein, dass es auch mit einer schweizer Tagesnummer geht. Ich habe damit keine Erfahrung.

Reto Ste. am 10. April 2008:

Gratulation! Mit Abstand das Beste, was ich im Netz gefunden habe zum oben genannten Punkt. Ablauf ist immer noch aktuell ohne Einschränkung. Punkt für Punkt abgearbeitet und nun steht "mein" Audi in meiner Garage. Es ist alles wie am Schnürchen gelaufen mit Deiner Liste.

Christoph Mei. am 07. April 2008:

Zuerst einmal besten Dank für die ausführlichen Erklärungen auf Ihrer Homepage. Ich habe vor, ein Auto von Deutschland in die Schweiz zu importieren. Jetzt habe ich mit der Garage gesprochen, und der Garagist meinte, er könne mir keine Ausfuhranmeldung 0733 und kein EUR1-Papier geben. Wo geht das am einfachsten, diese Papiere auszufüllen? Ich habe nämlich keine Erfahrungen mit solchen Sachen. Er ist sich auch nicht ganz sicher, ob er die Warenursprungserklärung besorgen kann. Jetzt bin ich mir nicht sicher, wie das alles ablaufen soll. Können Sie mir da weiterhelfen? Besten Dank im Voraus.

Antwort: Dazu sollten Sie sich am besten an eine kompetente Spedition in Ihrer Nähe wenden. Da ich seinerzeit vom Händler veraltete Vordrucke erhielt, welche das Binnenzollamt nicht anerkannte, ging ich am Binnenzollamt München zu einer dort ansässigen Spedition, die mir den Papierkram sofort ausstellte. Das kostete halt eine Kleinigkeit. Die Warenursprungserklärung bekam ich (oder besser gesagt die mich unterstützende Spedition) vom Fahrzeughersteller gegen Angabe der Fahrzeug-Ident.-Nummer. Dies sind meine Tipps nach meinem amateurhaften Kenntnisstand. Für Richtigkeit und Aktualität kann ich keine Garantie übernehmen.

Holger Sch. am 13. März 2008:

Vielen Dank für die vielen Informationen zum Autoexport. Deine Infos sind sehr hilfreich und es ist grandios, dass du dir diese Mühe machst - dickes Lob! Endlich wieder Information im Netz und kein Datenschrott.

Yvonne Wie. am 30. Januar 2008:

----- Mitte Dezember 2007 -----
Wir sind vor einem halben Jahr in die Schweiz gezogen. Gerade beim Grenzübertritt beim Zügeln gaben wir an, dass wir mein Auto nur übergangsweise hier benutzen. Nun kam raus, dass es sich bei unserem Auto nicht um Leasing, sondern um eine Finanzierung handelte. Wir überlegten, dass es unsinnig sei, das Auto nach Ende der Laufzeit zurück nach Deutschland zu fahren. Ich setzte mich mit einem schweizer Autohaus in Verbindung, und diese waren bereit, mir zu helfen. Das mit dem Zoll war kein Problem, da Umzugsgut. Abgasuntersuchung ist heute erledigt. Und Straßenverkehrsamt hört sich nach einigen Telefonaten auch ganz locker an. Alle Unterlagen da.

Einzige Herausforderung ist nun die Rückerstattung der Mwst. vom Autohaus in Deutschland. Die sind wenig kooperativ und verweisen auf die Finanzierungsbank, und die wiederum auf Autohaus. Aber nach einem Zügeln von Nürnberg in die Gegend von Luzern mit drei LKW Umzugsgut werde ich das auch noch schaffen. Also ich finde Heiraten komplizierter anhand der Unterlagen - unsere Heirat jedenfalls.

----- Ende Januar 2008 -----
Auto Deutschland-Schweiz die zweite: Da es vor und nach Weihnachten sowie in den ersten drei Januar-Wochen dem Autohaus durch Umfirmierung nicht so ganz wichtig war, mein Auto vorzufahren, hatte ich im Januar ein wenig Autostress. Denn meine alte deutsche Versicherung war nicht mehr gültig. Aber mit den deutschen Kennzeichen bekam ich keine neue schweizer Versicherung. Der Verkäufer im schweizer Autohaus verstand wohl anhand meiner geladenen Art endlich meine Herausforderungen und gab (über Vitamin B ??) meine Unterlagen beim Strassenverkehrsamt ein. Ich bekam einen Vorführtermin erst vier Wochen später. Ich habe geglaubt, mir reißt es vor Enttäuschun die Füße weg. Das konnte ja wohl nicht wahr sein, oder?

Letzte Woche Freitag früh rief ich beim Straßenverkehrsamt an. Und ganz frech (was konnte ich noch verlieren?) fragte ich, ob der Termin vorgezogen werden kann. Ich war so sauer, nochmal vier Wochen ohne Auto, der Stress mit der Folge-Finanzierung, Abmeldung in Deutschland, deutsche Steuer, und und und. Es sollte mich dann jemand von der Disposition anrufen. Keine halbe Stunde später, genau um 9:50 Uhr, rief mich mein Verkäufer aus der Garage an, ob ich es schaffe, um 10:15 Uhr vorzufahren, denn es sei ein Termin ausgefallen. Tja, könnt Ihr Euch vorstellen, wo ich um 10:17 Uhr war?

Der erste Anlauf war nicht gut. Zu zweit haben Sie mein Auto angeschaut. Naja, deutsche A Klasse, keine 4 Jahre alt, gerade in der Garage geprüft. Was soll da sein, dachte ich mir... Der Heckscheibenwischer wurde bemängelt. Der Wischer funtionierte, aber es kam kein Wasser raus. Ein Blinkerglas war hinten gerissen, und die Scheinwerfer hatten falsche Höhe. Keine Chance, bis um 15:00 Uhr könnte ich nochmal kommen ohne Termin, oder dann erst nächste Woche. Es war fast Freitag-Mittag. Sofort fuhr ich zu meiner Garage - und bekam einen Termin am folgenden Montag. Das hat mich was angezipft.

Ich rief einfach in einer anderen Filiale des Autohauses an. Gemein? Nein, denn hier konnte ich gleich vorbeikommen. Sie haben mein Blinkerglas mit Tesafilm geklebt, die Schweinwerfer eingestellt und meinen Heckscheibenwischer wieder mit Wasser versehen. Für alle Fälle sollte ich die Visitenkarte des Autohauses mitnehmen, damit der Prüfer anrufen kann, denn das Blinkerglas musste ja bestellt werden. Ich war dann genau um 14:50 Uhr erneut im Straßenverkehrsamt - und bekam die selben Prüfer wie morgens. Ergebnis: Ich bekam mein schweizer Nummernschild und meinen Führerausweis. Der Prüfer war wohl ein wenig erstaunt über die Schnelligkeit der Mängelbehebung.

Trotz Stress bin ich nun ober-happy, endlich ein schweizer kleines Nummernschild vorne und ein großes hinten an meinem Auto zu haben.


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erstellt am 18.03.2008, zuletzt geändert am 07.03.2011